1. Vorbereitung und Reinigung
Da die Frucht keine Saftmenge hat, ist die Schale das Wichtigste.
- Wasche die Früchte gründlich unter warmem Wasser.
- Schneide die „Finger“ der Frucht ab. Du kannst sie ganz lassen oder längs in dünnere Streifen schneiden, je nachdem, wie groß die Stücke sein sollen.
- Wichtig: Entferne eventuelle Kerne, falls welche vorhanden sind (bei Buddhas Hand selten, aber möglich).
2. Das Vorkochen (Entbitterung)
Die Schale von Zitrusfrüchten enthält Bitterstoffe, die durch mehrfaches Kochen entfernt werden müssen.
- Lege die Fruchtstücke in einen Topf und bedecke sie mit kaltem Wasser.
- Bringe das Wasser zum Kochen und lasse es etwa 10–15 Minuten köcheln.
- Gieße das Wasser ab und wiederhole den Vorgang noch ein- bis zweimal.
- Tipp: Wenn du die Schale besonders mild möchtest, kannst du das Wasser nach dem ersten Kochen wechseln und die Stücke noch einmal für 20 Minuten in frischem Wasser kochen, bis sie weich sind.
3. Der Zuckersirup
Jetzt wird die Frucht mit Zucker gesättigt.
- Mische im Verhältnis 1:1 Zucker und Wasser (z. B. 500g Zucker auf 500ml Wasser). Für eine intensivere Süße kann man auch mehr Zucker nehmen.
- Gib die vorgekochten Fruchtstücke in den Sirup.
- Lasse alles bei niedriger Hitze sanft köcheln. Die Flüssigkeit sollte nur leicht blubbern, nicht stark sprudeln, damit die Form erhalten bleibt.
- Dauer: Das kann zwischen 30 Minuten und einer Stunde dauern, bis die Stücke glasig und durchsichtig wirken und sich der Zucker gut eingezogen hat.
4. Trocknen und Lagern
- Nimm die Stücke mit einer Gabel aus dem Sirup und lege sie auf ein Gitterrost oder Backpapier, um überschüssigen Sirup abtropfen zu lassen.
- Lass sie an der Luft trocknen, bis sie nicht mehr klebrig sind (das kann einige Stunden bis einen Tag dauern, je nach Luftfeuchtigkeit).
- Optional: Du kannst die kandierten Stücke noch in etwas Kristallzucker wälzen, bevor sie vollständig trocken sind, für einen extra Glanz und Crunch.
- Bewahre sie in einem luftdichten Glas bei Raumtemperatur auf. Sie halten sich mehrere Wochen bis Monate.
Verwendungsideen für dich als Genießer
Da Buddhas Hand ein sehr intensives, zitroniges Aroma hat, eignet sich das kandierte Ergebnis hervorragend:
- Als Dekoration und Geschmacksträger für Kuchen oder Torten.
- In Tee oder als Garnitur für Cocktails.
- Einfach so als kleines, süßes Naschen.
- Fein gehackt in Keksteig oder Marmeladen.
Hast du schon Buddhas Hand besorgt, oder überlegst du noch, wo du sie herbekommst? In manchen asiatischen Supermärkten oder gut sortierten Bioläden sind sie manchmal zu finden, oft aber auch online.